Angst, Panik & Phobien bewältigen mit Psychotherapie in Wiesbaden
Leiden Sie unter häufigen Ängsten, unerklärlichen Panikattacken oder einschränkenden Phobien? Wenn die Angst Ihren Alltag bestimmt, fühlt sich jeder Tag wie ein kräftezehrender Hindernislauf an.
Ob es die plötzliche Panik beim Einkaufen ist, die Angst vor dem Autofahren oder die Sorge, unter Menschen unangenehm aufzufallen: Ich helfe Ihnen dabei, die ständige Anspannung hinter sich zu lassen, damit Sie wieder mit mehr Zuversicht und innerer Freiheit durch Ihr Leben gehen können.
Erkennen Sie diese Signale einer Angststörung bei sich wieder?
Ständiges Gedankenkarussell: Quälende Sorgen und Zukunftsängste lassen Sie auch nachts nicht zur Ruhe kommen.
Körperliche Alarmzeichen: Plötzliches Herzrasen, Schwindel, Zittern oder Atemnot – oft ohne organischen Befund
Vermeidungsverhalten: Sie ziehen sich immer mehr aus dem Leben zurück und meiden bestimmte Orte oder Situationen, um der Angst zu entgehen.
Als Heilpraktikerin für Psychotherapie in Wiesbaden Mitte begleite ich Sie mit effektiven Methoden der Angsttherapie. Gemeinsam ergründen wir die Ursachen Ihrer Beschwerden und entwickeln Strategien, damit Ihr Alltag wieder von Ihnen bestimmt wird – und nicht von der Angst.
Angst liegt nie
in den Dingen selbst, sondern darin, wie man sie betrachtet
– Anthony de Mello
In meiner Praxis nutze ich die Gesprächstherapie kombiniert mit Elementen der Verhaltenstherapie. Während klassische Therapieformen wie z.B. die Verhaltenstherapie wichtig sind, setzen meine Methoden auch direkt dort an, wo die Angst 'feststeckt': Tief in Ihrem Nervensystem und Ihrem Körpergedächtnis.
EMDR: Hilft Ihrem Gehirn, belastende Angsterlebnisse neu zu verarbeiten und die den emotionale Leidensdruck spürbar zu senken.
EFT Klopftechnik: Eine sanfte Methode, um akute Panikgefühle und Stress im Körper sofort selbst zu regulieren.
Psychokinesiologie: Nutzt das Biofeedback Ihres Körpers, um unbewusste Blockaden schneller aufzuspüren.
Lösungsorientierte Therapie: Wir konzentrieren uns weniger auf die Entstehung der Angst, sondern auf Ihre bereits vorhandenen Ressourcen und die positiven Momente, in denen es Ihnen bereits gelingt, der Angst die Stirn zu bieten.
Angst ist weit mehr als nur ein flaues Gefühl im Magen – sie ist eine massive Ganzkörperreaktion. Wenn das körpereigene Alarmsystem ohne reale Gefahr aktiv wird, senden Körper und Psyche deutliche Signale.
Herz & Kreislauf: Herzrasen, spürbares Herzklopfen oder ein beklemmendes Druckgefühl in der Brust.
Atmung: Kurzatmigkeit, das Gefühl von Atemnot oder beängstigende Erstickungsgefühle.
Vegetatives System: Zittern, Schweißausbrüche, plötzliche Hitzewallungen oder Kälteschauer.
Magen & Kopf: Übelkeit, Mundtrockenheit, Schwindel oder eine Benommenheit, die sich wie „Watte im Kopf“ anfühlt.
Kontrollverlust: Die lähmende Sorge, die Fassung zu verlieren oder „verrückt“ zu werden.
Todesangst: Das akute Gefühl, bei einer Attacke einen Herzinfarkt zu erleiden oder zu sterben.
Entfremdung: Zustände der Unwirklichkeit (Derealisation) oder das Gefühl, neben sich zu stehen (Depersonalisation).
Vermeidungsspirale: Die „Angst vor der Angst“ führt dazu, dass Orte wie Supermärkte, Menschenmengen oder Autofahrten zunehmend gemieden werden.
Angst ist ein lebenswichtiger Schutzmechanismus. Doch wenn das Gleichgewicht zwischen Belastung und Entspannung verloren geht, kann sie sich verselbstständigen. Eine psychotherapeutische Unterstützung ist dann ratsam, wenn Sie folgende Anzeichen bemerken:
Unangemessenheit: Die Angst steht in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Situation.
Dauer: Die Angstreaktionen halten deutlich länger an, als die Situation es erfordern würde.
Kontrollverlust: Die Gefühle können weder beeinflusst, erklärt noch aus eigener Kraft bewältigt werden.
Lebensqualität: Der Alltag und die persönliche Freiheit werden bereits massiv eingeschränkt.
Unter Angst- und Panikstörungen werden verschiedene Krankheitsbilder verstanden, die durch unterschiedliche Erscheinungsformen von Angst geprägt sind.
Um die eigene Belastung besser einordnen zu können, hilft ein Blick auf die unterschiedlichen Merkmale und Auslöser der gängigen Angststörungen:
Wiederkehrende, schwere Angstattacken, die plötzlich und ohne ersichtlichen Anlass auftreten (ca. 10–30 Min.). Dies führt oft zur „Angst vor der Angst“ und zum Meiden bestimmter Situationen.
Soziale Phobie / Soziale Angststörung: Die Angst, in bestimmten Situationen im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen und sich zu blamieren.
Die Sorge, von anderen negativ beurteilt zu werden oder sich zu blamieren. Typische Herausforderungen sind das Sprechen vor Gruppen, Essen in der Öffentlichkeit oder das Unterzeichnen von Dokumenten.
Angst vor Orten, aus denen eine Flucht schwierig scheint (Menschenmengen, ÖPNV). Oft verbunden mit der Sorge, im Notfall hilflos ausgeliefert zu sein.
Die Angst bei einer generalisierten Angststörung bezieht sich nicht auf bestimmte Situationen.
Ein stetig erhöhtes Angstniveau über Monate hinweg. Betroffene leiden unter permanenten Befürchtungen (Finanzen, Familie) und körperlicher Daueranspannung.
Übertriebene Angst vor konkreten Dingen oder Situationen (Mäuse, Spritzen, Fliegen, Fahrstühle, Höhe).
Angststörungen treten selten isoliert auf. Häufig gibt es Überschneidungen mit anderen psychischen Belastungen, die sich gegenseitig verstärken können:
Burnout-Syndrom: Anhaltende Angstzustände bedeuten Dauerstress für den Körper. Ohne rechtzeitige Entlastung kann sich daraus ein Erschöpfungszustand oder ein Burnout entwickeln.
Angststörungen behandeln in Wiesbaden - Praxis Anja de Boer
Eine Angststörung ist im Grunde ein Alarmsystem, das den Bezug zur Realität verloren hat. Während normale Angst uns vor echten Gefahren schützt, treten die Symptome hier ohne erkennbare Bedrohung auf.
Unbehandelt neigen Ängste dazu, sich „auszuweiten“. Dies kann zu sozialer Isolation, beruflichen Einschränkungen oder weiteren Belastungen wie Depressionen und Burnout führen. Die Folgen gehen oft über die Angst hinaus:
Eingeschränkte Leistungsfähigkeit: Die Konzentration lässt nach, der Alltag kostet unverhältnismäßig viel Kraft.
Selbstabwertung: Es entstehen Minderwertigkeitsgefühle und ein Gefühl von Versagen, weil man sich „nicht mehr im Griff“ hat (siehe Selbstwertgefühl stärken).
Vermeidungsverhalten: Man zieht sich immer weiter zurück, um der Angst zu entgehen.
Doch diese Folgen müssen kein Schicksal sein. Je früher Sie gegensteuern, desto schneller finden Sie zurück in Ihre eigene Kraft.
Angst ist kein Zufall, sondern ein natürliches Schutzprogramm Ihres Körpers. Doch wenn dieses Programm sich verselbstständigt, reagiert unser Nervensystem auf Stress, als bestünde Lebensgefahr.
Überlastung des Nervensystems: Anhaltender Stress ohne ausreichende Entspannungsphasen führt dazu, dass unser „Alarmzentrum“ im Gehirn dauerhaft aktiv bleibt. Das System reagiert auf Stress, als bestünde Lebensgefahr – auch wenn es keinen äußeren Grund gibt.
Erlernte Reaktionen: Manchmal verknüpft das Gehirn eine harmlose Situation (z. B. eine Fahrt im Fahrstuhl) mit einem intensiven Stressmoment. Es entsteht eine „Angst vor der Angst“.
Lebenskrisen & Erfahrungen: Belastende Ereignisse, Umbrüche oder unbewusste Muster aus der Vergangenheit können die Empfindlichkeit für Ängste erhöhen.
Der Teufelskreis der Abwertung: Die eingeschränkte Belastbarkeit führt zu Selbstzweifeln. Man fängt an, sich selbst abzuwerten, was den inneren Druck und damit die Angst weiter verstärkt.
Die gute Nachricht: Angst lässt sich erlernen – und sie lässt sich auch wieder verlernen. Mein therapeutischer Ansatz setzt genau hier an.
Angststörungen gehören zu den psychischen Erkrankungen, die gut mit Hilfe der Psychotherapie behandelt werden können.
Lassen Sie nicht zu, dass die Angst Ihren Radius immer weiter einschränkt. Psychotherapie ist bei Angststörungen sehr wirksam. Meine Praxis liegt zentral in Wiesbaden-Mitte und bietet Ihnen einen geschützten Raum für Ihre Veränderung.
Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!
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Angst, Panik & Phobien überwinden – gemeinsam finden wir Ihren Therapieweg.
Angst, Panik & Phobien überwinden mit Psychotherapie
