Ängste, Panik und Phobien erfolgreich überwinden durch ganzheitliche Psychotherapie

Sie fühlen sich durch Ängste in Ihrem Leben eingeschränkt und möchten diese bewältigen?

 

Angst gehört zum Leben, wir alle kennen sie. Das Gefühl der Angst ist eine normale Reaktion auf eine gefährliche Situation. Sie rettet uns häufig das Leben und warnt uns vor Risiken.

Manchmal jedoch können Ängste außer Kontrolle geraten und überhand nehmen. 

Oft gehen sie mit psychischen Störungen einher und werden von den Betroffenen als sehr quälend erlebt.

Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen.

Jeder vierte Bundesbürger hat laut Max-Planck-Institut im Laufe seines Lebens eine Angst erlebt, die als krankhaft eingestuft werden kann.

Doch wo hört normale Angst auf und ab wann ist sie krankhaft?

Ist meine Angst noch normal oder schon krankhaft?

Kopf aus Bronze zeigt Ängste - Panik - Phobie

Angst, eigentlich ein ganz normales Gefühl...

Wenn die Angstgefühle jedoch sehr ausgeprägt sind und ein normales Maß überschreiten, die Lebensqualität sowie der Alltag des Betroffenen durch die Angst sehr stark beeinträchtigt werden, sollte eine Angsterkrankung in Betracht gezogen werden.

 

Die folgenden fünf Kriterien müssen erfüllt sein, damit von einer Angsterkrankung ausgegangen werden kann.

  1. Die Angst ist der jeweiligen Situation gegenüber unangemessen.
  2. Die entsprechenden Angstreaktionen halten deutlich länger an als nötig.
  3. Die Angst kann von den Betroffenen weder beeinflusst, erklärt, noch bewältigt werden.
  4. Die Ängste führen zu erheblichen Beeinträchtigungen des Lebens der Betroffenen.
  5. Die Ängste schränken den Kontakt zu fremden Menschen ein.

Sie sind sich unsicher, ob sie an einer Angststörung leiden, haben noch Fragen oder möchten einen Termin vereinbaren?

Was versteht man unter Angst und Panikstörungen?

Unter Angst- und Panikstörungen werden die folgenden Krankheitsbilder verstanden, die durch unterschiedliche Erscheinungsformen von Angst geprägt sind und sowohl mit körperlichen als auch mit seelischen Symptomen einhergehen.

 

Angst tritt weiterhin auch als ein Begleitsymptom bei vielen anderen Störungen auf, insbesondere bei Depressionen und Alkohol- und Medikamentenmissbrauch.

Agoraphobie

Bei der Agoraphobie haben Betroffene Angst vor Situationen, aus denen keine schnelle Flucht möglich ist. Öffentliche Plätze, große Menschenansammlungen, U- und S-Bahnen, Flugzeuge, Kino- und Konzertsäle sind typische Situationen, die bei der Agoraphobie Angst auslösen.

Es geht dabei nicht um die Situation an sich, sondern es besteht die Befürchtung, bei einem Angstanfall nicht aus der Situation fliehen zu können oder hilflos und der Masse ausgeliefert zu sein. Die Bewegungsfreiheit ist somit erheblich eingeschränkt und führt im schlimmsten Fall dazu, dass aus Angst die Wohnung nicht mehr verlassen werden kann.

Häufig wird die Agoraphobie von Panikattacken begleitet.

Es wird unterschieden in Agoraphobie ohne Panikstörung und Agoraphobie mit Panikstörung.

Soziale Phobie

Bei der soziale Phobien wird angenommen, dass diese bereits im Kindes- und Jugendalter. beginnt.

Die Ursachen sind bis heute nicht ausreichend geklärt.

Traumatische Erlebnisse, die Erziehung sowie gesellschaftliche Normen (z.B. Vorurteile) können die Auslöser einer sozialen Phobie sein.

 

Bei der sozialen Phobie haben Betroffene Angst vor einer negativen Beurteilung durch andere Menschen, Angst unangenehm aufzufallen, sich zu blamieren oder gar ausgelacht zu werden.

Oftmals fällt es den Betroffenen schwer, in der Öffentlichkeit zu essen, an Parties teilzunehmen oder das Sprechen vor einer Menschenmenge bereitet Angst.

Aber auch alltägliche Handlungen wie z.B. die Unterzeichnung von Schriftstücken bereiten großen Stress.

Die Angst wird von den Betroffenen selbst als übertrieben und sinnlos empfunden.

Starke Minderwertigkeitsgefühle, quälendes Grübeln und negative Gedanken erhöhen den Leidensdruck und führen bei einer sozialen Phobie oftmals in die totale Isolation.

Spezifische Phobie

Bei der spezifischen Phobie handelt es sich um eine deutlich ausgeprägte und anhaltende Angst vor Situationen oder Dingen, die an sich nicht gefährlich sind, wie Mäuse, Spinnen, Spritzen oder der Anblick von Blut. Sie verursachen bei den Betroffenen ein erhebliches Leiden. Auch Umweltereignisse wie Gewitter, Sturm und Dunkelheit lösen bei der spezifischen Phobie Angst aus.

Weitere spezifische Phobien: Zahnarztbesuche, Aufenthalt in der Höhe und Dunkelheit, die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Fahrstühle oder Flugreisen.

Bretter Höhe Angst Phobie Höhenangst Akrophobie

Panikstörung

Als Panikstörung werden wiederkehrende schwere Angstattacken bezeichnet, die sich nicht auf eine spezifische Situation beziehen. Die Angstattacken sind nicht vorhersehbar und es gibt keinen ersichtlichen Anlass dafür. Sie beginnen plötzlich und werden durch starke körperliche Reaktionen begleitet. 

Erstickungsgefühle, Herzrasen und Schweißausbrüche sind typische Symptome einer Panikstörung. Viele Betroffene vermuten, dass eine bedrohliche körperliche Ursache hinter der Panikattacke steckt. Einige haben Todesangst, viele Angst vor einem Herzinfarkt, sowie die Angst davor, wahnsinnig zu werden oder die Kontrolle zu verlieren. Diese Zustände werden von den Betroffenen als sehr bedrohlich erlebt.

Die Angstattacken erreichen in der Regel schnell ihren Höhepunkt und dauern durchschnittlich eine halbe Stunde.

Panikattacken treten zum ersten Mal gehäuft in der warmen Jahreszeit auf, was auf Kreislaufreaktionen zurückgeführt wird. 

Treten Panikattacken in einer bestimmten Situation auf, so besteht die Gefahr, dass sich eine Erwartungsangst entwickelt, die "Angst vor der Angst" und die Person aus Furcht vor einem weiteren Angstanfall ähnliche Situationen in Zukunft vermeidet.

 

Generalisierte Angststörungen

Die Angst bezieht sich auch hier nicht auf bestimmte Situationen. Die generalisierte Angststörung verläuft nicht so extrem wie einer Panikattacke. Es besteht ein stetig erhöhtes Angstniveau. Die Betroffenen erkennen, dass Ihre Ängste übertrieben und nicht begründet sind, können sie aber nicht kontrollieren. Die generalisierte Angststörung entwickelt sich nur langsam, meist ohne die Stärke eine Panikattacke zu erreichen.

 

Betroffene leiden seit Monaten unter den folgenden Symptomen:

  • Befürchtungen: Diese beziehen sich auf mehrere Themenbereiche, z.B. Geldsorgen, Krankheit von Familienangehörigen...
  • starke Anspannung: z.B. Spannungskopfschmerz, körperliche Unruhe
  • vegetative Übererregung: z.B. Schwitzen, Mundtrockenheit, beschleunigter Herzschlag
  • Ständige Nervosität
  • Ständiges Sich-Sorgen

Angst - Panikstörungen und ihre Ursachen

Die Gründe, warum Angst- und Panikstörungen entstehen, sind vielschichtig.

 

Viele Betroffene haben vor dem ersten Auftreten einer Angststörung vermehrt Stress.

Es wird davon ausgegangen, dass belastende Lebensereignisse, soziale Belastungen, genetische und biologische Faktoren sowie ungünstige Erziehungsstile eine Rolle bei der Entstehung von Angststörungen spielen.

Aus Sicht der Verhaltenstherapie ist eine Angststörung auf erlerntes Verhalten zurückzuführen.

 

Angstpatienten besitzen zudem eine höhere Empfindlichkeit des vegetativen Nervensystems. Die körperlichen Symptome der Angst stellen in der Hauptsache (Über-) Reaktionen des vegetativen Nervensystems dar. 

Bei Phobien werden innerlich verdrängte Gefühle und Phantasien unbewusst auf äußere Objekte (z.B. Spinnen, Dunkelheit, Blut...) umgelenkt bzw. projiziert. Diese werden anschließend als gefährlich angesehen und gemieden.

"Deine Angst ist nicht

dein Feind"

Symptome der Angst- und Panikstörungen

Es werden im folgenden kurz die körperlichen, psychischen und sozialen sowie die gesundheitlichen Folgen der Angst- und Panikstörungen aufgeführt.

 

Körperliche Symptome:

  • Herzklopfen und Herzrasen, beschleunigter Pulsschlag, Schwitzen und Zittern
  • Atemnot oder Erstickungsgefühle, Beklemmungen oder Schmerzen in der Brust
  • Mundtrockenheit, Übelkeit
  • Schwindel, Benommenheit
  • Hitzewallungen oder Kälteschauer, Taubheit oder Kribbeln
  • Allgemeines Schwächegefühl

Psychische Symptome: können bei sehr starken Angstanfällen zusätzlich auftreten.

  • Angst, die Kontrolle zu verlieren
  • Angst, verrückt zu werden
  • Angst, zu sterben
  • Gefühle der Unwirklichkeit
  • Zustand der Selbstentfremdung

Soziale und gesundheitliche Folgen:

  • Unfähigkeit, bestimmte Dinge alleine zu tun
  • Berufsunfähigkeit
  • starke Abhängigkeit von Bezugspersonen
  • Depressionen
  • Alkohol- und Beruhigungsmittelmissbrauch

Angstsymptome äußern sich bei Kindern durch: Weinen, Wutanfälle, plötzliches Erstarren oder Anklammern.

Ängste und Phobien überwinden - was können Sie tun?

Sie möchten Ihre Ängste bewältigen und mit mehr Gelassenheit und Leichtigkeit am Leben teilhaben - frei und selbstbestimmt durchs Leben gehen?

 

Zunächst liegt es nahe, sich professionelle Hilfe zu suchen, damit Sie aus dem Kreislauf der Angst aussteigen können.

Ängste gehören zu den psychischen Erkrankungen, die gut durch Psychotherapie behandelt werden können. Die von mir angewandten ganzheitlichen Therapieverfahren sind zur Behandlung von Ängsten, Phobien und Panik sehr gut geeignet.

 

Krisen und Ängste lassen sich mit Unterstützung durch Psychotherapie leichter überwinden. Angst lässt sich erlernen und damit auch wieder verlernen.

 

Lassen Sie nicht zu, dass die Angst ihr Leben bestimmt.