Angst, Panik & Phobie überwinden - Psychotherapie in Wiesbaden

Befreien Sie sich von Angst, Panik und Phobien

Befreien Sie sich von Ängsten, Panik und Phobien - Ganzheitliche Psychotherapie in Wiesbaden

Sie leiden unter wiederkehrenden Ängsten oder Angstzuständen? Sie können diese nicht aus eigener Kraft überwinden? Mit Hilfe von ganzheitlicher Psychotherapie und psychologischer Beratung lassen sich Angststörungen und Krisen leichter bewältigen.

Wenn Ängste und Panik unser Leben bestimmen

Angst gehört zum Leben, wir alle kennen dieses Gefühl. Zunächst ist sie eine normale Reaktion auf eine gefährliche Situation. Sie rettet uns häufig das Leben und warnt uns vor Risiken.

Manchmal nehmen Ängste, z.B. bei andauerndem Stress, jedoch überhand und geraten außer Kontrolle. Sie werden von Betroffenen als sehr quälend erlebt und können sie in ihrer Lebensqualität sehr einschränken.

Jeder vierte Bundesbürger hat laut Max-Planck-Institut im Laufe seines Lebens eine Angst erlebt, die als krankhaft eingestuft werden kann. Angststörungen gehören neben den Depressionen und den Störungen durch Alkohol- und Medikamentenmissbrauch zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Ängste können bei fast jeder psychischen Erkrankung auftreten.

Sie vermuten, dass Sie unter einer Angststörung leiden und benötigen Hilfe?

Angststörung lassen sich gut mit Hilfe von Psychotherapie behandeln und überwinden.

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie biete ich Ihnen meine Hilfe an. Ich unterstütze ich Sie dabei, Ihre Ängste zu verstehen und zu bewältigen.

Sie haben Fragen oder möchten einen Termin vereinbaren? 

Was ist eine Angststörung?

Angst - Panik - Phobien überwinden - Psychotherapie in Wiesbaden

Ist meine Angst noch normal oder schon krankhaft?

Mit der Bezeichnung "Angststörung" wird eine Gruppe von psychischen Störungen zusammengefasst, bei denen die Angstsymptome ohne erkennbaren Zusammenhang oder wirkliche Bedrohung auftreten.

Angstgefühle werden durch andauernden Druck und Stress im Alltag verstärkt. Erfolgen nach Phasen der hohen Anforderungen und Belastungen keine Phasen der Entspannung, kann dies übersteigerte Angstreaktionen zu Folge haben. Demzufolge ist die Leistungsfähigkeit eingeschränkt und Minderwertigkeitsgefühle können in den Vordergrund treten. Es findet zunehmend eine Abwertung der eigenen Person statt.

 

Doch wo hört normale Angst auf und ab wann ist sie krankhaft und eine Therapie sinnvoll oder notwendig?

Wenn die Angstgefühle sehr stark ausgeprägt sind und ein normales Maß überschreiten, die Lebensqualität sowie der Alltag des Betroffenen bereits stark beeinträchtigt werden, kann von einer Angststörung ausgegangen werden.

Die folgenden Anzeichen deuten auf eine Angsterkrankung hin:

  1. Die Angst ist der jeweiligen Situation gegenüber unangemessen.
  2. Die entsprechenden Angstreaktionen halten deutlich länger an als nötig.
  3. Die Angst kann von den Betroffenen weder beeinflusst, erklärt, noch bewältigt werden.
  4. Die Ängste führen zu erheblichen Beeinträchtigungen des Lebens der Betroffenen. 
  5. Sie schränken den Kontakt zu fremden Menschen ein.

Symptome:

Angststörungen werden häufig von massiven körperlichen und psychischen Symptomen begleitet.

Körperliche, psychische, soziale sowie gesundheitliche Symptome:

Welche körperlichen Symptome treten auf?

  • Herzklopfen und Herzrasen, beschleunigter Pulsschlag, Schwitzen und Zittern
  • Atemnot oder Erstickungsgefühle, Beklemmungen oder Schmerzen in der Brust
  • Mundtrockenheit, Übelkeit
  • Schwindel, Benommenheit
  • Hitzewallungen oder Kälteschauer, Taubheit oder Kribbeln
  • Allgemeines Schwächegefühl

Welche psychischen Symptome treten auf?

 Psychische Symptome können bei sehr starken Angstanfällen zusätzlich auftreten.

  • Angst, die Kontrolle zu verlieren
  • Angst, verrückt zu werden
  • Angst, zu sterben
  • Gefühle der Unwirklichkeit
  • Zustand der Selbstentfremdung

Welche sozialen und gesundheitlichen Folgen gibt es?

  • Unfähigkeit, bestimmte Dinge alleine zu tun
  • Berufsunfähigkeit
  • starke Abhängigkeit von Bezugspersonen
  • Depressionen
  • Alkohol- und Beruhigungsmittelmissbrauch

Welche verschiedenen Formen von gibt es?

Ängste,  Phobien und  Panik erfolgreich überwinden mit ganzheitlicher Psychotherapie

Unter Angst- und Panikstörungen werden verschiedene Krankheitsbilder verstanden, die durch unterschiedliche Erscheinungsformen von Angst geprägt sind: 

Spezifische Phobie: Eine übertriebene Angst vor konkreten Dingen oder Situationen, die eigentlich nicht gefährlich sind

Bei der spezifischen Phobie handelt es sich um eine deutlich ausgeprägte und anhaltende Angst vor Situationen oder Dingen, die an sich nicht gefährlich sind, wie Mäuse, Spinnen, Spritzen oder der Anblick von Blut. Sie verursachen bei den Betroffenen ein erhebliches Leiden. Auch Umweltereignisse wie Gewitter, Sturm und Dunkelheit lösen bei der spezifischen Phobie Angst aus.

Weitere spezifische Phobien: Zahnarztbesuche, Aufenthalt in der Höhe, die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Fahrstühle oder Flugreisen.

Agoraphobie: Hilfe, ich kann nicht entkommen

Bei der Agoraphobie haben betroffene Angst vor Situationen, aus denen keine schnelle Flucht möglich ist. Öffentliche Plätze, große Menschenansammlungen, U- und S-Bahnen, Flugzeuge, Kino- und Konzertsäle sind typische Situationen, die bei der Agoraphobie Angst auslösen.

Es geht dabei nicht um die Situation an sich, sondern es besteht die Befürchtung, bei einem Angstanfall nicht aus der Situation fliehen zu können oder hilflos und der Masse ausgeliefert zu sein. Die Bewegungsfreiheit ist somit erheblich eingeschränkt und führt im schlimmsten Fall dazu, dass die Wohnung nicht mehr verlassen werden kann.

Häufig wird die Agoraphobie von Panikattacken begleitet.

Es wird unterschieden in Agoraphobie ohne Panikstörung und Agoraphobie mit Panikstörung.

Soziale Phobie/soziale Angststörung: Ich habe Angst mich zu blamieren

Behandlung von Angst/Angststörungen, Panik und Phobien - Psychotherapie in Wiesbaden

Bei der sozialen Phobie haben Betroffene Angst vor einer negativen Beurteilung durch andere Menschen, Angst unangenehm aufzufallen, sich zu blamieren oder gar ausgelacht zu werden.

 

Oftmals fällt es den Betroffenen schwer, in der Öffentlichkeit zu essen, an Parties teilzunehmen oder das Sprechen vor einer Menschenmenge bereitet Angst.

Aber auch alltägliche Handlungen wie z.B. die Unterzeichnung von Schriftstücken bereiten großen Stress.

Die Angst wird von den Betroffenen selbst als übertrieben und sinnlos empfunden.

Starke Minderwertigkeitsgefühle, quälendes Grübeln und negative Gedanken erhöhen den Leidensdruck und führen bei einer sozialen Phobie oftmals in die totale Isolation.

 

Bei der sozialen Phobie wird angenommen, dass diese bereits im Kindes- und Jugendalter beginnt. Die Ursachen sind bis heute nicht ausreichend geklärt.

Traumatische Erlebnisse, die Erziehung sowie gesellschaftliche Normen (z.B. Vorurteile) können die Auslöser einer sozialen Phobie sein.

Panikstörung: Plötzlich habe ich extreme Angst oder Furcht und mein Körper spielt verrückt

Von Panik spricht man, wenn Angst besonders intensiv wahrgenommen wird.

Als Panikstörung werden wiederkehrende schwere Angstattacken bezeichnet, die sich nicht auf eine spezifische Situation beziehen. Diese sind nicht vorhersehbar und es gibt keinen ersichtlichen Anlass dafür. Sie beginnen plötzlich und werden durch starke körperliche Reaktionen begleitet. 

Erstickungsgefühle, Herzrasen und Schweißausbrüche sind typische Symptome einer Panikstörung. Viele Betroffene vermuten, dass eine bedrohliche körperliche Ursache hinter der Panikattacke steckt. Einige haben Todesangst, viele Angst vor einem Herzinfarkt, sowie die Angst davor, wahnsinnig zu werden oder die Kontrolle zu verlieren. Diese Zustände werden von den Betroffenen als sehr bedrohlich erlebt.

Die Angstattacken erreichen in der Regel schnell ihren Höhepunkt und dauern durchschnittlich eine halbe Stunde.

Panikattacken treten zum ersten Mal gehäuft in der warmen Jahreszeit auf, was auf Kreislaufreaktionen zurückgeführt wird.

Treten Panikattacken in einer bestimmten Situation auf, so besteht die Gefahr, dass sich eine Erwartungsangst entwickelt, die "Angst vor der Angst" und die Person aus Furcht vor einem weiteren Angstanfall ähnliche Situationen in Zukunft vermeidet. 

Generalisierte Angststörungen: Ständig mache ich mir Sorgen oder stehe unter Anspannung

Die Angst bei einer generalisierten Angststörung bezieht sich nicht auf bestimmte Situationen. Sie verläuft nicht so extrem wie bei einer Panikattacke.

 

Es besteht ein stetig erhöhtes Angstniveau. Die Betroffenen erkennen, dass Ihre Ängste übertrieben und nicht begründet sind, können sie aber nicht kontrollieren. Die generalisierte Angststörung entwickelt sich nur langsam, meist ohne die Stärke eine Panikattacke zu erreichen.

 

Betroffene leiden seit Monaten unter den folgenden Symptomen:

  • Befürchtungen: Diese beziehen sich auf mehrere Themenbereiche, z.B. Geldsorgen, Krankheit von Familienangehörigen...
  • starke Anspannung: z.B. Spannungskopfschmerz, körperliche Unruhe
  • vegetative Übererregung: z.B. Schwitzen, Mundtrockenheit, beschleunigter Herzschlag
  • ständige Nervosität
  • ständiges Sich-Sorgen

Angststörungen neben anderen psychischen Erkrankungen

 

Zusätzlich zur Angst verstärken sich häufig depressive Symptome wie Hoffnungslosigkeit und Niedergeschlagenheit. Ängste und Depressionen treten sehr häufig gleichzeitig auf. Wenn sowohl Symptome einer Depression, wie Traurigkeit und Antriebslosigkeit gleichwertig neben Ängsten auftreten, spricht man auch von "Angst und depressiver Störung gemischt". Es besteht auch die Möglichkeit, dass sich ein Burnout entwickelt.

 

Angstsymptome äußern sich bei Kindern durch: Weinen, Wutanfälle, plötzliches Erstarren oder Anklammern.

Angststörungen und Panikstörungen - was sind die Ursachen?

Die Gründe, warum Angst- und Panikstörungen entstehen, sind vielschichtig. Verschiedene Ursachen kommen als Auslöser in Betracht.

Es wird davon ausgegangen, dass belastende Lebensereignisse, soziale Belastungen, genetische und biologische Faktoren sowie ungünstige Erziehungsstile bei der Entstehung eine Rolle spielen. Aus Sicht der Verhaltenstherapie ist eine Angststörung auf erlerntes Verhalten zurückzuführen.

Viele Betroffene haben vor dem ersten Auftreten vermehrt Stress.

Angstpatienten besitzen zudem eine höhere Empfindlichkeit des vegetativen Nervensystems. Die körperlichen Symptome der Angst stellen in der Hauptsache (Über-) Reaktionen des vegetativen Nervensystems dar. 

Bei Phobien werden innerlich verdrängte Gefühle und Phantasien unbewusst auf äußere Objekte (z.B. Spinnen, Dunkelheit, Blut...) umgelenkt bzw. projiziert. Diese werden anschließend als gefährlich angesehen und gemieden.

Methoden in meiner Praxis für ganzheitliche Therapie und Beratung

Um Ihre Angststörungen individuell nach Ihren Bedürfnissen, effektiv behandeln zu können,  integriere ich verschiede ganzheitlichen Therapieansätze. In meiner Praxis in Wiesbaden biete u.a. die lösungsorientierte Gesprächstherapie, moderne Trauma-Behandlung, EMDR, Psychokinesiologie und die EFT-Klopftherapie an.

Sie möchten mit mehr Gelassenheit und Leichtigkeit am Leben teilnehmen?

Ängste, Panik und Phobien - Behandlung durch ganzheitliche Psychotherapie  in Wiesbaden

Angststörungen gehören zu den psychischen Erkrankungen, die gut mit Hilfe der Psychotherapie behandelt werden können. Angst lässt sich erlernen und somit auch wieder verlernen. 

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie bin ich für Sie da

In meiner heilkundlichen Praxis in Wiesbaden helfe ich Ihnen mit Therapiemethoden, die sich bei der Behandlung von Angst- und Panikstörungen sehr bewährt haben. 

Wenn Sie die Vermutung haben, dass Sie von einer Angsterkrankung betroffen sind oder Fragen zu meinem Therapieangebot haben, rufen Sie mich gerne unverbindlich an oder vereinbaren Sie einen Termin.


Angst, Panik & Phobien überwinden in Wiesbaden